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Die Boßel- und Kohlpartie 2008
Am 23. Februar 2008, bei mäßig schönem Wetter startete
Friendshipforce Varel in der Gegend zwischen Varel und Dangast seine
diesjährige Kohl- und Boßeltour. Mit dabei waren Gäste von
Friendshipforce Hannover. Zunächst ging es die Meedenstraße entlang in
Richtung Norden – dann ein kleines Stück die Groden Chaussee in
Richtung Osten – und dann die Goldene Linie entlang zurück. Ein Sieger
konnte nicht ermittelt werden. Höhepunkt war dann aber das Kohlessen
in den „Moorstuben“. Die Kohl-Majestäten vom Jahre 2007 übertrugen
ihre Königswürde an die neuen Majestäten Königin Hildegard und König
Hartmut. Musikalische und literarische Einlagen sorgten für eine
gelungene Stimmung an diesem Abend.
Am nächsten Morgen gewannen unsere Gäste sicherlich einen nachhaltigen
Eindruck beim Besuch des Museums
„Spijöök“ am Vareler Hafen.
Der Boßel-Sport wird vornehmlich im Nordwesten der Republik auf
einsamen Landstraßen ausgeübt. Zwei oder mehrere Gruppen boßeln
gegeneinander. Jede Gruppe hat eine etwa 600 Gramm schwere Hartgummi-
oder Pockholzkugel. Nun wird in den einzelnen Gruppen die Reihenfolge
der Werfer festgelegt. Der erste Werfer jeder Gruppe versucht jetzt,
die Boßel-Kugel möglichst weit auf der Straße entlang zu rollen. Und
von dort, wo die Kugel liegen bleibt, startet der nächste Werfer – und
so weiter. Die Gruppe, die das Ziel in etwa fünf oder auch bis zu
fünfzehn Kilometern Entfernung mit den wenigsten Würfen erreicht hat,
ist Sieger.
Am Zielort trifft man sich in einem Restaurant zu einem zünftigen
Grünkohlessen mit Kasseler, Kochwurst, Pinkel und Speck. Nach dem
Essen werden unter sehr mysteriösen Umständen eine Kohlkönigin und ein
Kohlkönig gekrönt. Dieses Kohlkönigspaar hat dann die ehrenvolle
Aufgabe, im nächsten Jahr das Boßeln und Kohlessen zu organisieren.

Mitglieder von FF Varel trafen sich mit Gästen von FF Hannover vor den
„Moorstuben“

Gut mit flüssigem Proviant versehen ging es an den Start

Mit kräftigem Schwung und Gefühl

Manchmal landete die Kugel aber in einem Wassergraben und musste
mühsam mit dem „Grabber“ herausgefischt werden

Na, wie weit rollt die Kugel?

Nach ca. 5 km wurden die Boßeler mit Drehorgelmusik empfangen

Zwischendurch gab es Schmalz- und Rosinenbrote mit Kaffee und Tee

Es schmeckte!!!

Das Kohlkönigspaar von 2008: Hanne und Eckhard (außen) und die neuen
Kohlmajestäten: Hildegard und Hartmut (innen)

Gisela heizte mit ihren drei Shantysängern die Stimmung an

Die Stimmung stieg

Unsere Gäste aus Hannover, Irene und Bruno brachten ihre Drehorgeln
zum Einsatz

Humorvolle Gedichte wurden von Horst, unserem Gast aus Hannover
vorgetragen

Am Sonntagmorgen traf man sich mit den Gästen beim Museum
„Spijöök“
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