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Friendship Force 2011 Welt-Konferenz
Hamburg
Friendship Force International (FFI) verbindet Menschen
aus verschiedenen Erdteilen und Kulturen durch Austausch- und Besuchsprogramme.
Die besondere Art mit Friendship Force zu reisen, verändert
herkömmliche Ansichten über die Welt, überwindet
Vorurteile und Diskriminierungen und eröffnet völlig neue
Perspektiven in der Völkerverständigung. Die Organisation
und ihre Mitglieder wurden wegen ihrer Erfolge in der Mensch-zu-Mensch-Diplomatie
für den Friedensnobelpreis nominiert.
Der Verein Friendship Force Varel ist ein Teil dieses weltumspannenden
Netzes von Freunden und nahm die Gelegenheit wahr, an der diesjährigen
Friendship Force International Weltkonferenz in Hamburg teilzunehmen.
Die Veranstaltung in Daten und Stichworten:
Friendship Force International Atlanta zählte 285 Konferenzteilnehmer
aus 22 Nationen.
weitere 105 Gäste, überwiegend aus deutschen Friendship-Force-Vereinen,
nahmen am festlichen Gala-Bankett teil.
Zwei Gäste aus Nepal, deren Teilnahme durch Spenden ermöglicht
worden war, wurden mit Begeisterung begrüßt.
Neben den schon eher traditionellen Teilnehmerländern wie
Australien, Brasilien, Kanada, Russland, den USA sowie etlichen
europäischen Nationen gab es eine Reihe von Gästen aus
Aserbaidschan, Burundi, Ägypten, Israel, Kenia, oder auch Tansania,
die das bunte Gemisch der weltweiten Friendship-Force-Völkergemeinschaft
ergänzten.
Japan beteiligte sich trotz oder gerade wegen der Naturkatastrophe
wieder mit einer sehr großen Delegation, aus deren Mitte sich
Friendship Force Hiroshima als Gastgeber der Internationalen Konferenz
vom
30. Oktober vis zum 3. November 2012 vorstellte und Einladungen
zur Teilnahme aussprach.
Die Teilnahme von acht Vertretern des derzeitigen Friendship Force
International Board of Directors und von drei ehemaligen Mitgliedern
des Board of Directors unterstrich den Rang der diesjährigen
Weltkonferenz.
Das gastgebende Organisationsteam von Friendship Force Hamburg
präsentierte nicht nur einen sehr harmonischen Konferenzablauf
sondern auch die Hansestadt Hamburg als gastfreundliche und weltoffene
Handels- und Kulturmetropole.
Diesem Organisationsteam ist es in Zusammenarbeit mit Friendship
Force International Atlanta gelungen, ein informatives Angebot an
workshops zum Themenkomplex Ausblick auf zukünftige
Entwicklungen der Organisation Friendship Force International
vorzubereiten und abzuwickeln, das in seiner Breite und Tiefe den
Erwartungen vieler Teilnehmer entsprach.
Impressionen zur Weltkonferenz 2011 in Hamburg
von Horst Neumann, Ehrenvorsitzender von Friendship Force Varel:
Für mich alten Hasen war die Hamburg-Konferenz
ein Blick zurück wie auch Ausblick in die vor Friendship Force
liegende Zeit. In Gesprächen mit lieben Freunden über
alte Zeiten kam schon ein wenig Wehmut auf. Aber: Preserve
the best of the past and form the future. Mit diesen Worten
beschrieb George Brown den Blick nach vorn. Er zeichnete in seinem
Leadership Seminar die Konturen der Zukunft von Friendship Force
als weltweiter Organisation, die gestützt auf die Vereine
sich den Herausforderungen geänderter Zeiten stellen
muss. The world is changing, we have to change!
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Workshop-Strategien
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Internationale Gala
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Eva Hain und Horst Neumann |
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Staff
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Hiroshima-Präsentation
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Eindrücke eines jungen Küken
auf der Weltkonferenz
von Gaby Friesen, Mitglied bei Friendship Force Varel
seit 2010:
Wenn sich Horst als alten Hasen bezeichnet, kann ich
als junges Küken insbesondere über die
große Begeisterung berichten, die mich beim Zusammensein
mit 300 Menschen aus 22 Ländern erfasst hatte. Durch
die offene Atmosphäre, die Namensschilder und die extra
Aufmerksamkeit für erstmalige Teilnehmer fühlte
ich mich auf der Konferenz sofort aufgehoben. Wenn der Klub
in Varel meine Kleinfamilie ist, war dies das ganz große
Familientreffen! Es hat mir gezeigt, was an Völkerverständigung
tatsächlich möglich ist, wenn man sich auf den Weg
macht, die Grenzen zwischen den Menschen zu überschreiten.
Ich will aber auch nicht verschweigen, dass mir bewusst geworden
ist, welche Beschränkungen ich in meinem Inneren aber
doch noch habe. Auf dem Weg, eine Weltbürgerin zu werden,
sollte ich daher versuchen, gerade in diese Länder zu
reisen. Da wir von Hana aus Ägypten eine ausdrückliche
Einladung erhalten haben, wäre dies sicher meine nächste
Herausforderung. Gefallen hat mir auch das ernsthafte Bemühen
um Verständnis und Verbesserung, das mir bei allen Teilnehmern
an den workshops auffiel. Friendship Force International ist
eine professionell arbeitende Organisation mit dem ständigen
Bemühen um Anpassung an sich wandelnde Strukturen. Ich
will gern meinen Beitrag leisten, dass die Weltfamilie neue
Mitglieder mit vielleicht auch neuen Ideen bekommt.
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Gottesdienst im Michel
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Einladung nach Ägypten
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Empfang bei der zweiten Bürgermeisterin
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Neues von der Weltkonferenz über die Nutzung des
Internet durch Friendship Force International
Von Hans-Hermann Best, Sprecher der Friendship Force
Varel Homepage Arbeitsgruppe (FFVhpAG)
Aus terminlichen Gründen konnte ich erst ab Sonnabend an
der Weltkonferenz teilnehmen und verpasste dadurch auch die
Chance zur Teilnahme an der vorangestellten Deutschlandkonferenz,
von der ich mir einen weitergehenden Erfahrungsaustausch zu
TYPO 3, dem neuen System für unsere Internetauftritte
erhofft hatte. Schade, aber es ging nicht anders!
So konzentrierte ich mich am Sonntag auf die Mitarbeit in folgenden
Themen-Seminaren oder workshops der Weltkonferenz:
(1) Friendship Force in Europa (The Friendship Force in Europe)
(2) Strategien für die Erweiterung von Vereinen (Strategies
for Club Growth)
(3) Soziale Foren im Internet (Social Media)
(4) Austausche mit besonderer Themenvorgabe (Exchanges with
a Special Theme)
Als Sprecher unserer FFVhpAG fand natürlich das Thema Soziale
Foren im Internet (Social Media)mein besonderes Interesse
und deshalb soll es auch Gegenstand meines kleinen Berichtes
sein.
Der Einleitungsvortrag, in dessen Vordergrund das moderne soziale
Kommunikationssystem im Internet Facebook stand,
öffnete für mich den Zugang und das Verständnis
für eine Neue Welt, denn bisher wurde ich in
meinem familiären Kreis und unter Freunden eher vor seiner
Handhabung gewarnt. Entsprechende Berichte über mangelnden
Datenschutz und Missbrauch in der Presse hatten mich in meiner
Zurückhaltung bestärkt.
Hier lernte ich allerdings, dass insbesondere die US-amerikanischen
Vertreter die Nutzung dieses Mediums erheblich unverkrampfter
und lockerer sahen und sehen.
Dort habe ich dann auch erfahren, dass Friendship Force International
bereits eine so genannte Pinwand (Plattform)eingerichtet
hat, die durch geschlossene Benutzergruppen genutzt und erweitert
werden, um anderen Friendship-Force-International-Mitgliedern
bzw. -Vereinen Informationen zu übermitteln. Ein geeignetes
Beispiel hierfür wäre die Veranstaltung von Friendship
Force Varel Club des Monats im Famila Center Oldenburg-Wechloy
gewesen. Darüber hinaus kann dort auch jeder Zugangsberechtigte
seine Meinung für alle lesbar veröffentlichen. Facebook
ist eine relativ junge Internet-Kommunikations-Plattform, die
seit Frühjahr 2008 neben Englisch auch in Deutsch angeboten
wird.
Nach diesem Seminar habe ich die Absicht, in naher Zukunft das
Thema Facebook und seine Nutzbarkeit für unseren
Verein mit den Mitgliedern unserer FFVhpAG zu diskutieren und
eine Empfehlung für unseren Vorstand zu erarbeiten.
Ein neutraler aber persönlicher Kommentar zur FFI-Weltkonferenz 2011 in Hamburg
Von Manfred Diers aus Oldenburg, Mitglied bei FF Varel seit 2010
Für mich als Neuling bei Friendship Force, der noch an keinem Austausch teilnehmen konnte,
u. a. weil der diesjährige Japanaustausch wegen der dortigen Naturkatastrophe leider abgesagt werden musste, war es ein Glücksfall, dass die Weltkonferenz 2011 in Hamburg stattfand. Somit war meine Teilnahme nicht mit einem zu großen finanziellen und zeitlichen Aufwand verbunden.
Beeindruckend war, sich mit dreihundert Delegierten von 22 Ländern aus allen Teilen der Welt zu treffen. Da ein besonderes Zeichen mich als Erstteilnehmer auswies, bekam ich von allen Seiten Hilfe, um mich zurechtzufinden.
Die exzellente Organisation des Kongresses durch den Hamburger FF-Club hat mich sehr beeindruckt. Die Workshops boten gute Möglichkeiten, Hintergründe über die Dachorganisation FFI kennen zu lernen. Erst jetzt kann ich die Arbeit richtig einschätzen, welche in Atlanta durch acht hauptamtliche und 45 nebenamtliche Mitarbeiter(innen) geleistet wird.
Ich habe Lust bekommen, an der übernächsten Weltkonferenz im November 2013 in New Orleans teilzunehmen. Vielleicht besteht dann zusätzlich die Möglichkeit, Freunde aus Oklahoma zu besuchen – das dann ja nicht so weit weg ist.
Grüße aus Oldenburg
Die Friendship Force Weltkonferenz 2011 in Deutschland – in Hamburg!
Von Helmut Suhren, Vereinsvorstand der letzten 10 Jahre von FF Varel und seiner Frau Heide
Als FFI die Entscheidung getroffen hatte, stand für uns fest,
an diesem Ereignis vom 26. bis 30. August 2011 wollen wir
teilnehmen. Nach Abgabe des Amtes als 1. Vorsitzender von
Friendship Force Varel in jüngere Hände sollte es ein Abschiedsbesuch
bei einer der Konferenzen sein und zugleich ein Dankeschön
an viele Weggefährten aus anderen Vereinen.
Hamburg lockte, wie nicht anders zu erwarten, mit einer guten Organisation, auch wenn uns das Anmeldeverfahren doch etwas formalistisch erschien. Wenn ich hier das Wort „Wir“ benutze, dann aus gutem Grund, denn meine Ehefrau Heide war mit von der Partie. Sie hatte 10 Jahre Vereinsvorsitz mit getragen und ertragen und dabei ebenfalls viele Kontakte geknüpft.
In unserem Verein gibt es – vielleicht in etwas geringerem Maße als in anderen deutschen Vereinen – ebenfalls die Tendenz zur Überalterung der Mitglieder und für die Vorstandsarbeit stehen jüngere Mitglieder nur in begrenztem Umfang zur Verfügung. Umso mehr waren wir positiv überrascht, dass sich einige jüngere Mitglieder unseres Vereins zur Konferenzteilnahme entschlossen hatten und an den Arbeitsgruppen (neudeutsch: workshops) teilnahmen, aber auch den Festabend genossen.
Wir möchten allen Vereinsmitgliedern, die die verschiedenen Konferenzen auf nationaler und auf europäischer Ebene oder eben die Weltkonferenz skeptisch sehen oder als überflüssig ablehnen, dringend zur Teilnahme an einer dieser Veranstaltungen auffordern, denn nur dann lässt sich beurteilen, welche Qualitäten und Vorteile diese Konferenzen bieten.
Da sind zum einen die Vorträge des Präsidenten von FFI, George Brown, der selber Friendship Force „lebt“ und überzeugend und mit vollem Herzen hinter der Idee dieser Organisation steht. Natürlich muss er dabei immer die Gesamtorganisation im Auge haben und selbstverständlich müssen daher nationale Interessen zurück gestellt werden.
Zum Anderen sind es Arbeitstagungen, in denen „altgediente“ bzw. „verdiente“ Friendship Force-Mitglieder aus Vereinen oder FFI-Zentrale ihre Erfahrungen weitergeben, sei es zu den Dauerthemen „Wie gewinnt der Verein neue – jüngere – Mitglieder“ oder „Welche Möglichkeiten gibt es, einen Verein attraktiver zu machen“ oder vergleichbaren Themen.
Zu jeder dieser Konferenzen gehört ein Festabend mit Musik und Tanz und es ist jedes Mal ein besonderes Ereignis, mit den Teilnehmern (innen) – oft in ihren nationalen Trachten – gemeinsam zu feiern und Kontakte zu knüpfen.
Die Kontaktaufnahme zu den anderen Vereinen ist einer der wesentlichen Schwerpunkte dieser Konferenzen und nicht nur die Bekanntgabe von neuen Richtlinien oder Ähnlichem; denn das könnte bei Bedarf auch per Rundschreiben erfolgen.
Für uns war der Festabend ein besonderes Erlebnis. Unser Tisch war international: Neben 2 Damen aus Aserbeidjan hatten sich noch Japaner, Kenianer und 3 Deutsche an ihm versammelt und genossen den Abend.
Über die „workshops“ wollen wir keine Ausführungen machen, dafür wird zu gegebener Zeit das Protokoll zugestellt werden und da von den angebotenen 12 Arbeitgruppen jeweils nur 4 besucht werden konnten, verweise ich nur auf die Veranstaltung, geleitet von Barbara Stonebrink-Martin, die zusammen mit unserer Präsidentin Birgit Wagner und mir (Helmut) zum Thema „Wie sehen Ausländer die Deutschen“ und „Wie sehen die Deutschen sich selbst“ abgehalten wurde. Es wurden von den Anwesenden durchaus brisante Fragen auch aus der jüngeren Geschichte gestellt. Nach Bewertung durch zahlreiche Teilnehmer war es eine sehr gelungene Veranstaltung und auch Barbara vertrat die Meinung, dass es für sie eine der Konferenz-Höhepunkte gewesen sei.
Wir bedauern nicht, an dieser Konferenz teilgenommen und privat den Großteil der Finanzierung selber getragen zu haben.
Heide und Helmut Suhren
Eine kleine Retrospektive auf die Weltkonferenz 2011 in Hamburg nach einem Urlaub
Von Corda Caspers aus Varel
An der von FF Varel organisierten Europakonferenz im Mai 2010 habe ich nicht als Teilnehmer, sondern als Helfer mitgewirkt. Schon hier beeindruckte mich die angenehme und freundliche Atmosphäre während der Konferenztage. Dieses positive Gefühl wurde auf der Weltkonferenz wiederholt und verstärkt. Es beeindruckt mich immer wieder, dass Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kultur und Religion gemeinsam lachen und sich auch ohne perfekte Sprachkenntnisse angeregt miteinander unterhalten. Die Welt ist klein und voller Freunde - und viele Möglichkeiten stehen einem offen, solange man selber offen für Anderes und Neues ist.

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Smalltalk während der Kaffeepause
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Kurz vor Konferenzbeginn |
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Galaabend |
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| Russisch-israelisch-deutsche Freundschaft |
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Nicht ganz so positiv beurteile ich die Tatsache, dass die Workshopangebote erst bei Konferenzbeginn bekannt gegeben wurden. Vielen Teilnehmern blieb somit kaum Zeit, sich auf die Themen vorzubereiten. Wirkliche Diskussionen mit oder unter den Teilnehmern entwickelten sich nur selten. Darüber hinaus war das "Rahmenprogramm" für meinen Geschmack etwas zu ausgeprägt. Natürlich muss den auswärtigen Gästen auch etwas Kultur geboten werden, doch standen Workshopangebot und Sightseeing m.E. in einem Missverhältnis. Nun gut - vielleicht habe ich auch einfach falsche Vorstellungen mit dem Begriff "Konferenz" verbunden.
Auf jeden Fall war meine Teilnahme dennoch eine positive Erfahrung und persönliche Bereicherung.
Corda Caspers
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