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Ein „Indian-Summer“ wie gemalt

Der Austausch von Friendship Force Varel nach Southern Connecticut (USA) und Niagara (Kanada) vom 7. bis 21. Oktober 2010.

Nach einer regenreichen Ankunft in Boston schützten uns, das waren 19 Botschafter unseres Vereins, am folgenden Tag auf dem Highway 91 durch New-England nach Süden die getönten Scheiben unseres Busses vor der strahlenden Sonne, die sich entschlossen hatte, uns über die gesamten Zeit unseres Aufenthaltes zu begleiten.

So erlebten wir die weltberühmte Blätterfärbung in den USA und Kanada in einer farblichen Vielfalt und Intensität, die selbst Fotomuffel zum Fotografieren einlud.

Nach unserem herzlichen Empfang auf einem Parkplatz in Guilford (Connecticut) kamen einige aus unserer Gruppe in den Genuss, das herbstliche Phänomen aus nächster Nähe und mit allen Sinnen spüren zu dürfen, denn die Häuser vieler Gastgeber lagen mitten in den bewaldeten Gebieten. Die anderen begeisterte der freie Blick aus ihrem Gastdomizil auf den Atlantik und die Spitze von Long Island ebenso.

Friendship Force Southern Connecticut hatte ein abwechslungsreiches und sehr entspanntes Programm für uns gestaltet, das uns einerseits ausgesuchte Informationen zur Historie des Staates und seiner Bewohner vermittelte, aber andererseits auch viel Zeit mit den Gastgebern und eigenen Unternehmungen gewährte.

Nach dem offiziellen „Welcome“ durch den örtlichen demokratischen Senator im Wahlkampf Ed Meyer besuchten wir im Reservat der Pequot-Indianer das gleichnamige Museum, das sich in der Nachbarschaft ihres riesigen Spielkasinos befand. Eine Wanderung durch die bunten Wälder, Picknick am Meer und ein lokales Erntedankfest auf dem Lande wechselten sich mit Führung durch Kunstmärkte und historische Gebäude ab. Der nur für uns in dieser Form ermöglichte Besuch der Yale-University und ein Weinfest auf einem Weingut waren weitere Punkte des harmonischen Programms. Der direkt am Atlantik gelegene Country-Club für die Farewell-Party bildete einen letzten Höhepunkt dieses Austausches durch einen fast symbolischen unvergessenen Sonnenuntergang.

Indian-Summer-Impression Begrüßung in Connecticut durch Senator Ed Meyer Im Museum der Pequot-Indianer

Indian-Summer-Impression

 

Begrüßung in Connecticut durch Senator Ed Meyer

  Im Museum der Pequot-Indianer
Im Inneren der Yale Universität   Die Mensa in Yale   Indian-Summer-Blick
Im Inneren der Yale Universität

  Die Mensa in Yale

  Indian-Summer-Blick
Der Grabstein von Glenn Miller   Der fröhliche Weinberg in Connecticut   Die Abschiedsfeier mit Sonnenuntergang am Meer
Der Grabstein von Glenn Miller auf dem Friedhof in Yale   Der fröhliche Weinberg in Connecticut   Die Abschiedsfeier mit Sonnenuntergang am Meer

Eine mit unerwarteten Schwierigkeiten verbundene Busfahrt, die durch den Busfahrer verursacht wurde, durch den Bundesstaat New York mit dem Land der Lederstrumpf-Geschichten eröffnete uns zwar weitere unvergessliche Eindrücke des Indian-Summer, führten aber in der Konsequenz zu einer Verzögerung unserer Ankunft bei Friendship Force Niagara von mehr als zwei Stunden, was der Herzlichkeit unseres Empfangs keinen Abbruch tat.

Mit diversen Gruppenfotos gleich nach der Begrüßung spürten wir das Flair von straffer Organisation und Planung in diesem Verein – eine Tatsache, die man angesichts der hohen Anzahl von Austauschen, die dieser Club wegen seiner touristischen Attraktion zu bewältigen hat, verstehen kann.

Noch immer begleiteten uns die Sonne und eine im Ausklang befindliche Blatterfärbung mit neuen farblichen Tupfern der verschiedenen Ahornsorten. Wir lernten im Rahmen eines zeitlich orientierten Programms alles über die berühmten Niagara Fälle. Dazu gehörten eine filmische Einweisung im CIMEX-Theater, ein Besuch auf dem gläsernen Tower, ein Spaziergang entlang der Fälle und eine Fahrt mit den berühmten Booten der „Maid of the Mist“ und ganz viele Gelegenheiten zu Fotos. Der Picknickbesuch einer lustigen Kürbisfarm oder eine Weinprobe auf einem der hier nicht vermuteten, aber zahlreich vorhandenen Weingütern sowie äußerst interessante Dinner-Abende wechselten sich ab mit dem Besuch historischer Wassermühlen und Siedlungen, einem Besuch hinter die Kulissen des Shaw-Theaters und die sehr interessante Besichtigung einer der acht Schleusen des berühmten und imponierenden Welland-Kanals, der in der jetzigen Ausbaustufe seit 1932 den Ontario-See mit dem 99,5 m höher liegenden Erie-See verbindet.

Auch diesen Gastgebern gelang es, uns einen wunderschönen Farewell-Abend oberhalb einer Marina an der Küste des Ontario-Sees mit Blick auf das beleuchtete Toronto auf der Gegenseite zu bieten.

Als wir am Flughafen von Toronto unser Gepäck aus dem Transportbus nahmen, um die Rückreise anzutreten, begann es wieder zu regnen – es war ein perfekter Indian-Summer-Austausch mit vielen neuen
Freundschaften.

Die Kanadischen Niagarafälle   Direkt am Abbruch der Fälle   Eine kanadische Kürbisfarm im Oktober
Die kanadischen Niagarafälle  

Direkt am Abbruch der Fälle
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  Eine kanadische Kürbisfarm im Oktober
Die Blätter leuchten   Schleuse 3 am Welland-Kanal   Der offizielle Abschied von Friendship Force Niagara
Die Blätter leuchten   Schleuse 3 am Welland-Kanal  

Der offizielle Abschied von Friendship Force Niagara steht bevor

Die „Indian-Summer-Gruppe" bei Friendship Force Niagara
Die „Indian-Summer-Gruppe" bei Friendship Force Niagara

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