|
|
 |
Eingehender Austausch aus Oklahoma
(USA) vom 14. bis 21. September 2010
wi ei ar i el ou
el di bi dzi is that where you live?
V areloldbg
ist das wo ihr wohnt?
Yes Ja
Then we are here. Dann sind wir da.
I dont believe you.! Das glaub ich
nicht!
So lautete das erste Telefongespräch als 9 Okies
niemanden bei ihrer Ankunft am frühen Nachmittag des verregneten
14. September am Vareler Bahnhof vorfanden müde von
der Reise, frierend.
Die Höflichkeit des Chronisten verschweigt, warum die Gäste
zwei Stunden früher als angekündigt, ankamen. Jedenfalls
wurden die sechs Gastgeber schleunigst in einem Kraftakt mobilisiert
und sie kamen, so schnell sie konnten von nah und fern alle zum
Bahnhof.
Dann ging es endlich zur Welcome Party ins eigens reservierte Schwarzes
Roß. Hier war bei einem herrlichen, von den Gastgebern
und vielen weiteren Friendship-Force-Mitgliedern zubereiteten Buffet
mit Tee und Kaffee nicht nur das dringend notwendige Aufwärmen
angesagt. Noch unter dem Eindruck der vorher in Ost-Holland verbrachten
Woche war das erste kennen lernen bald mit vielen Gesprächen
in vollem Gange.
Der zweite Tag war der traditionelle Varel-Tag mit einem Empfang
im Rathaus. Die Gäste zeigten überraschend reges Interesse
an der Region und seiner wirtschaftlichen und sozio-kulturellen
Strukturen. Die Austauschleiterin Joyce Rulon überbrachte dem
Vareler Bürgermeister Gerd-Christian Wagner die Urkunde zur
Ernennung zum Ehrenbürger des Staates Oklahoma. Auch die weiteren
Stationen des Tages (Spaziergang durch die Stadt, Schlosskirche,
Windmühle) stießen auf reges Interesse bei den Gästen.
Der dritte Tag führte zum Auswandererhaus nach Bremerhaven.
Hier gab es vielerlei zu staunen und zu erfahren.
Ebenso ein Höhepunkt war der folgende Tag mit dem Besuch der
Meyer-Werft in Papenburg, insbesondere weil zu diesem Zeitpunkt
die Disney-Schiffe im Bau waren, für amerikanische Gäste
ohne Zweifel etwas besonderes.
Das anschließende Kaffeetrinken in der Rutteler Mühle
mit Besichtigung der noch in Betrieb befindlichen Mühle stellte
einen schönen Ausklang des Tages dar.
Auch der Oldenburg-Tag am Samstag war ein voller Erfolg. Nach diesem
Tag zum Ausspannen mit und bei den Gastgebern fand am Abend unsere
Farewell-Party im Alten Zollhaus in Dangast statt. Nachdem
alle sich am herrlichen Buffet gelabt hatten, war es Zeit für
gegenseitige Präsentationen; alle wurden mit viel Humor aufgenommen.
Der Wettergott, der uns die ganze Woche über nicht besonders
gesonnen war, ließ unsere für Montag geplante Fahrt mit
einem Krabbenkutter zur Insel Spiekeroog ins Wasser fallen. Als
Ersatz fuhren einige Gäste nach Bremen, Derek Smalling vom
Stamm der Choktaw-Indianer begeisterte am Nachmittag hiesige Künstler
und Joyce Rulon mit einer Vorführung seiner Ein-Strich Zeichenkunst.
Viele wunderschöne Erinnerungen und das Bewusstsein neuer Freundschaften
blieben beim tränenreichen Abschied am 21. September am Vareler
Bahnhof zurück.
|